Diese Website ist den in Ungarn geborenen Briefmarkenhändlern Béla, Géza, Eugen und Frank Sekula gewidmet.
Jeder von ihnen betrieb sein eigenes Briefmarkengeschäft mit Schwerpunkt auf internationalem Briefmarkenhandel, angetrieben wohl eher vom Sinn fürs Geschäft als von einer besonderen Neigung zur Philatelie.
Alle vier nahmen die Schweizer Staatsbürgerschaft an und waren jahrelang nebeneinander in Luzern ansässig.
Insbesondere Bélas Geschäftsideen lösten während seiner Karriere mehr als einen Skandal aus.
Und dennoch – ohne die Sekula-Brüder wäre die Geschichte der Philatelie wohl deutlich ärmer.
Eugen Szekula mit ca. 25Wir zahlen hohe Preise für Briefmarken! (Nebelspalter 1944)
Eugen Sekula (1888–1950) wurde als Jenő Szekula am 9. März 1888 in Szegedin geboren.
Als er alt genug war, fing er wie bereits Géza an, in Bélas Firma Internationale Philatelisten mitzuarbeiten.
Im April 1910 übernahm Eugen die Position des verantwortlichen Redakteurs von Bélas Händler-Zeitung, und ab 1911 war er ebenfalls Büroleiter bei den Internationalen Philatelisten.
Am 19. August 1912 heiratete er Elisabeth (Erzsébet) Zenner (*26. September 1893) in Budapest.
Von ihm im selben Jahr im Ungarischen Briefmarkensammler geschaltete Werbung zeigt, dass er bereits zu diesem Zeitpunkt nebenbei auch auf eigene Rechnung mit Briefmarken handelte.
Wie seine Brüder zog er dann nach Luzern, wobei er zunächst noch für Béla tätig war.
Im Oktober 1913 reiste Eugen in die Vereinigten Staaten, wo er Bélas Firma auf der ersten New Yorker Briefmarkenausstellung vertrat, der New York Philatelic Exhibition.
Erste philatelistische Anzeigen mit der Adresse Zürichstr. 62 erschienen ab 1915 in Schweizer Zeitungen, darunter auch solche, in denen er postfrische belgische Briefmarken anbot, die von Deutschland während der Besatzung beschlagnahmt worden waren.
Im September 1916 zog er in die Grendelstr. 19, wo er im Januar 1917 sein eigene Firma Briefmarken-Import und -Export Eugen Szekula eröffnete.
Am 5. Juli 1919 wurde er eingebürgerter Schweizer mit Heimatrecht in Geuensee.
Vier Wochen später musste Eugen dann die gleiche bittere Erfahrung machen wie bereits seine beiden älteren Brüder zuvor: Am 3. August 1919 starb seine gerade einmal sieben Monate alte Tochter Erika Dorottya.
Im September 1919 schloss Eugen sein Geschäft in der Grendelstraße 19 und eröffnete es als Briefmarken-Import und -Exporthaus an der neuen Adresse Hertensteinstraße 56.
Um Juli 1922 bezog Eugen dann die luxuriöse Villa Heimeli am Steigerweg 15.
Wie der Rest der Familie änderte er im März 1923 die Schreibweise seines Namens in Sekula.
1924 kam seine Tochter Susy Susanna Eva zur Welt, und zwei Jahre später seine zweite Tochter Maya.
Anscheinend lief sein Geschäft über viele Jahre gut, aber Anfang 1933 im Gefolge der Weltwirtschaftskrise und der von deutscher Seite ausgehenden Feindseligkeiten gegenüber allen Briefmarkenhändlern mit Namen Sekula stand er vor dem Bankrott.
Infolgedessen wandelte Eugen seine Briefmarken-Import- und -Exportfirma im August desselben Jahres um in die Aktiengesellschaft Eugen Sekula AG, Dreilindenstr. 47, mit sich selbst als Direktor.
Im August 1934 änderte die Eugen Sekula AG ihren Namen in Atlas Briefmarken AG Luzern.
Im Februar 1935 beschloss der Vorstand der Atlas Briefmarken AG, Luzern zu verlassen und nach Lugano zu ziehen; die Gesellschaft wurde in Atlas Briefmarken AG in Lugano (Atlas Stamp Ltd. Lugano) umbenannt.
Nach nicht einmal drei Jahren zog die Atlas Briefmarken AG in Lugano im November 1937 erneut um, diesmal nach Zürich, und wurde zur Atlas Briefmarken AG Zürich – zunächst in der Titlisstr. 14, ab Oktober 1940 in der Bahnhofstr. 74.
Das Unternehmen verkaufte noch ein weiteres Jahrzehnt lang Briefmarken, doch in seinen späteren Jahren warf das Geschäft anscheinend nicht mehr genug Gewinn ab.
Im September 1946 gründete Eugen zusammen mit seinem Schwiegersohn Hans Bollmann und seiner Tochter Susy mit einem Kommanditanteil von 10.000 Franken das Import- und Exportunternehmen Hans Bollmann & Co. – möglicherweise nicht zuletzt auch deswegen, um ein zweites Standbein außerhalb des Briefmarkenhandels zu haben.
Trotzdem stand er wenige Jahre später endgültig vor dem finanziellen Ruin, und zwar nicht nur geschäftlich, sondern auch privat – mit schlimmen Folgen.
Am Sonntag, dem 29. Januar 1950, wurde die Polizei zu Sekulas Wohnung in der Rigistr. 18 gerufen, wo man die leblosen Körper von Eugen Sekula, seiner Frau Elisabeth und deren gehbehinderter Tochter Maya fand.
Beide Eltern waren bereits tot, als die Polizei eintraf; Maya wurde ins Krankenhaus eingeliefert, starb aber einen Tag später, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.
Alle drei hatten eine Überdosis Schlafmittel eingenommen, vermutlich aufgrund ihrer ausweglosen finanziellen Lage.
Bereits am 15. Februar wurde das Konkursverfahren gegen die Atlas Briefmarken AG in Zürich eröffnet, und drei Monate später, im April 1950, wurde die Firma aufgelöst.
Obwohl er deutlich weniger reiselustig war, waren die Geschäftsqualitäten von Eugen Sekula wahrscheinlich denen von Béla ähnlich.
Ein gescheiterter Versuch im Jahr 1930, eigene Marken zur Barfrankatur bei der Schweizer Post zu etablieren, zeigt, dass er ähnlich kreativ war, während er auch die gleiche Verkaufsmasche wie Béla benutzte, unaufgefordert Briefmarkenauswahlen zu verschicken und dann aggressiv die Zahlung einzufordern – letztendlich mit demselben Ergebnis:
Im Juli 1934 verhängte die US-Post gegen beide ein kurzlebiges Embargo, bei dem Sendungen an sie als betrügerisch markiert und an die Absender zurückgeschickt wurden.
Brief — 11. März 1927
Einschreiben abgeschickt am 11. März 1927, von La Sagne-Ste-Croix, Schweiz, nach Luzern. Angekommen am 12. März 1927.
Brief — 7. Juni 1927
Einschreiben abgeschickt am 7. Juni 1927, von Luzern, Schweiz, nach Schwäbisch-Gmünd, Deutschland. Angekommen am 8. Juni 1927.
Brief — 9. Juni 1927
Einschreiben abgeschickt am 9. Juni 1927, von Stuhlweißenburg, Ungarn, nach Luzern, Schweiz.
Brief — 25. Juni 1927
Einschreiben abgeschickt am 25. Juni 1927, von Antwerpen, Belgien, nach Luzern, Schweiz. Angekommen am 27. Juni 1926.
Brief — 15. Juli 1927
Einschreiben abgeschickt am 15. Juli 1927, von Luzern, Schweiz, nach Effretikon. Angekommen am 16. Juli 1927.
Brief — 20. August 1927
Abgeschickt am 20. August 1927, von Luzern, Schweiz, nach Montclair, New Jersey, Vereinigte Staaten. Angekommen am 20. August 1927.
Brief — 13. Oktober 1927
Abgeschickt am 13. Oktober 1927, von Mömpelgard, Frankreich, nach Luzern, Schweiz.
Brief — 14. November 1927
Abgeschickt am 14. November 1927, von Dublin, Irland, nach Luzern, Schweiz. Angekommen am 17. November 1927.
Brief — 18. November 1927
Einschreiben abgeschickt am 18. November 1927, von Saint-Étienne, Frankreich, nach Luzern, Schweiz. Angekommen am 19. November 1927.
Brief — 1. Dezember 1927
Einschreiben abgeschickt am 1. Dezember 1927, von Luzern, Schweiz, nach Holdton, Kansas, Vereinigte Staaten. Angekommen am 17. Dezember 1927.
Brief — 24. Dezember 1927
Einschreiben abgeschickt am 24. Dezember 1927, von Luzern, Schweiz, nach Reading, Pennsylvania, Vereinigte Staaten. Angekommen am 6. Januar 1928.
Brief — 17. Januar 1928
Einschreiben abgeschickt am 17. Januar 1928, von Luzern, Schweiz, nach Minneapolis, Minnesota, Vereinigte Staaten. Angekommen am 31. Januar 1928.
Brief — 21. Januar 1928
Einschreiben ohne Absender, gesendet am 21. Januar 1928 nach Givet, Frankreich. Obwohl anonym ohne Absenderadresse verschickt, wird dieser Beleg hier als möglicher Vorläufer zu Eugens Postfach-Belegen aufgeführt wegen seiner typischen Eugen-Sekula-Frankatur und der Tatsache, dass er ebenfalls eingeschrieben im Postamt Luzern 6 Zürichstrasse aufgegeben wurde.
Brief — 1. März 1928
Einschreiben abgeschickt am 1. März 1928, von Luzern, Schweiz, nach Minneapolis, Minnesota, Vereinigte Staaten. Angekommen am 16. März 1928.
Postkarte — 26. April 1928
Abgeschickt am 26. April 1928, von Luzern, Schweiz, nach Lyon, Frankreich.
Brief — 11. Mai 1928
Abgeschickt am 11. Mai 1928, von Harburg-Wilhelmsburg (heute Teil von Hamburg), Deutschland, nach Luzern, Schweiz. Angekommen am 14. Mai 1928.
Brief — 4. Juni 1928
Einschreiben abgeschickt am 4. Juni 1928, von Luzern, Schweiz, nach Mahajanga (fr. Majunga), Madagaskar. Angekommen am 1. Juli 1928.
Brief — 21. Juni 1928
Einschreiben abgeschickt am 21. Juni 1928, von Luzern, Schweiz, nach Minneapolis, Minnesota, Vereinigte Staaten. Angekommen am 2. Juli 1928.
Brief — 25. Juni 1928
Spezieller Schmuckumschlag zugunsten von Kriegsinvaliden, der am 25. Juni 1928 in Riga, Lettland, per Luftpost geflogen und an Eugen Sekula adressiert ist.
Scan zur Verfügung gestellt von Albert Little.
Postkarte — 4. Juli 1928
Abgeschickt am 4. Juli 1928, von Luzern, Schweiz, nach Montreal, Kanada.
Postkarte — 4. Juli 1928
Abgeschickt am 4. Juli 1928, von Luzern, Schweiz, nach Edmonton, Albert, Kanada.
Brief — 20. Juli 1928
Abgeschickt am 20. Juli 1928, von Luzern, Schweiz, nach New York City, Vereinigte Staaten. Angekommen am 20. Juli 1928.
Scan zur Verfügung gestellt von Albert Little.
Brief — 24. August 1928
Oberländer Tagblatt April 5, 1927Neue Zürcher Zeitung 27. Mai 1932
Im Jahr 1927 begann Eugen Sekula, zusätzlich zu seiner üblichen Werbung in verschiedenen Zeitungen anonyme Kleinanzeigen zu schalten, in denen er lediglich seine Postfachnummer zur Kontaktaufnahme offenlegte.
Diese Kaufgesuche, in denen stets Diskretion zugesichert wurde, richteten sich vor allem an private Anbieter, die größere Posten wie ganze Briefmarkensammlungen möglichst ohne Aufsehen zu Geld machen wollten.
Ab 1928 bot er auf diese Weise gelegentlich auch selbst Sammlungen zum Verkauf an.
Neben dem allgemeinen Erscheinungsbild typischer Eugen-Sekula-Belege lässt sich Korrespondenz im Zusammenhang mit diesen diskreten Geschäften an ihrer Absenderadresse erkennen, entweder dem Postfach 19041 (1927–1929) oder Postfach 19108 (1929–1933).
Eingeschriebener Postfach 19041-Brief, gesendet am 24. August 1928 nach Épinay-sur-Seine, Frankreich, und weitergeleitet nach Arnouville-lès-Gonesse.
Brief — 28. August 1928
Einschreiben abgeschickt am 28. August 1928, von Aix-en-Provence, Frankreich, nach Luzern, Schweiz. Angekommen am 29. August 1928.
Brief — 26. September 1928
Einschreiben abgeschickt am 26. September 1928, von Luzern, Schweiz, nach Corvallis, Oregon, Vereinigte Staaten. Angekommen am 10. Oktober 1928.
Brief — 4. Oktober 1928
Einschreiben abgeschickt am 4. Oktober 1928, von Luzern, Schweiz, nach New Albany, Indiana, Vereinigte Staaten. Angekommen am 15. Oktober 1928.
Brief — 30. November 1928
Einschreiben abgeschickt am 30. November 1928, von Luzern, Schweiz, nach Frankfurt am Main, Deutschland. Angekommen am 1. Dezember 1928.
Brief — 27. Dezember 1928
Drucksache abgeschickt am 27. Dezember 1928, von Luzern, Schweiz, nach Philadelphia, Pennsylvania, Vereinigte Staaten.
Brief — 31. Dezember 1928
Einschreiben abgeschickt am 31. Dezember 1928, von Luzern, Schweiz, nach Frankfurt am Main, Deutschland. Angekommen am 1. Januar 1929.
Flugpost Rhein–Main 1912 Postkarten — 1929
Am 1. Juni 1912 erteilte die Reichspost im Rahmen einer Benefizveranstaltung zugunsten der Großherzoglichen Mutter- und Säuglingsfürsorge in Hessen die Genehmigung zum Posttransport mit einem Zeppelin und einem Flugzeug. Die Postkartenwoche oder Flugpost am Rhein und Main, eine der ersten Flugveranstaltungen mit offiziellem Luftposttransport weltweit, sollte vom 9. bis 16. Juni stattfinden. Die Luftpost wurde zwischen den Städten Frankfurt a.M., Offenbach a.M., Darmstadt, Worms und Mainz transportiert. Postkarten für den Flugverkehr konnten während der Veranstaltung in jeden Straßenbriefkasten der teilnehmenden Städte geworfen werden, mussten aber zusätzlich zu regulären Briefmarken für das eigentliche Porto (z.B. 5 Pf für eine Postkarte) mit vom Veranstalter herausgegebenen halbamtlichen Marken frankiert werden. Obwohl diese sogenannten Flugmarken keinen Frankaturwert hatten, erhielten auch sie einen Poststempel. Am Sonntag, dem 9. Juni, begannen die Luftpostämter mit dem Verkauf offizieller Postkarten und Briefmarken für wohltätige Zwecke. Militärkapellen sorgten für ein respektables Rahmenprogramm und machten die Postkartenwoche zu einem Volksfest, das weit über die Zunft der Briefmarkensammler hinaus öffentliche Beachtung fand. Am 10. Juni wurde die erste Luftpost mit dem Gelben Hund, einem von August Euler gebauten Doppeldecker mit gelben Flügeln, von Frankfurt nach Darmstadt transportiert. Zwei Tage später traf das Luftschiff Schwaben in Frankfurt ein für einen Rundflug mit Stopps in Offenbach, Darmstadt und Mainz. Bei jedem Halt wurden Postsäcke an Fallschirmen abgeworfen und neue Post mit Seilen und Haken aufgenommen, während das Luftschiff etwa 50 m über dem Boden schwebte. In den folgenden Tagen fanden weitere Flüge statt. Aufgrund von Verzögerungen durch technische und witterungsbedingte Ausfälle, aber auch um den Verkauf von Wohltätigkeits-Postkarten zu steigern, wurde die Veranstaltung bis Sonntag, den 23. Juni verlängert. Die Zustellung der Post dauerte jedoch über das offizielle Ende hinaus. Die Schwaben, die bereits an ihrem Heimatstandort in Baden-Oos lag, musste nach Frankfurt zurückkehren, und am 24. Juni (nach einigen Quellen am 27. Juni) führte sie den letzten Flug durch mit Post, die eigentlich für den – jetzt defekten – Doppeldecker Gelber Hund gedacht gewesen war, sowie kurzfristig von der Schirmherrschaft zusammengestellten Postkarten adressiert an Altes Palais Darmstadt. Unverkaufte Restposten landeten schließlich bei Briefmarkenhändlern wie den Gebrüdern Senf, Leipzig, und Eugen Sekula, Luzern. Es ist wichtig, zu wissen, dass alle Postkarten tatsächlich geflogen wurden und daher als echte Luftpost zu betrachten sind.
Eugen Sekula erwarb seinen Bestand an Postkarten lange nach der Veranstaltung, um 1929, als es sich bereits um Klassiker handelte.
Der hier gezeigte Flyer, der den Verkauf bewarb, diente zusätzlich als Echtheitszertifikat.
Sekula-Postkarten sind an einem Nummernstempel auf der Vorderseite (№ 832 … № 835) und dem Vorhandensein einer von mehreren maschinengeschriebenen Nachrichten auf der Rückseite zu erkennen.
Einschreiben abgeschickt am 10. Januar 1929, von Luzern, Schweiz, nach Rohrbach-lès-Bitche, Frankreich. Angekommen am 11. Januar 1929.
Brief — 28. Februar 1929
Eingeschriebener Postfach 19108-Brief versandt am 28. Februar 1929 von Luzern, Schweiz, nach San Rafael, Kalifornien, Vereinigte Staaten. Angekommen am 13. März 1929.
Rückumschlag — 8. März 1929
Luftpost abgeschickt am 8. März 1929, von Berlin, Deutschland, nach Luzern, Schweiz.
Scan zur Verfügung gestellt von Albert Little.
Postkarte — 21. März 1929
Abgeschickt am 21. März 1929, von Luzern, Schweiz, nach Modesto, Kalifornien, Vereinigte Staaten.
Rückschein — 19. April 1929
Abgeschickt am 19. April 1929, von Luzern, Schweiz, nach Bridgeport, Connecticut, Vereinigte Staaten.
Brief — 20. Mai 1929
Einschreiben abgeschickt am 20. Mai 1929, von Luzern, Schweiz, nach Rohrbach-lès-Bitche, Frankreich. Angekommen am 21. Mai 1929.
Brief — 13. Juli 1929
Einschreiben abgeschickt am 13. Juli 1929, von Luzern, Schweiz, nach Rohrbach-lès-Bitche, Frankreich. Angekommen am 14. Juli 1929.
Briefe — 8. August 1929
Zwei Einschreiben abgeschickt im August 1929 von Luzern, Schweiz, nach Bad Homburg, Deutschland.
9. August 1929.
20. August 1929.
Brief — 19. August 1929
Einschreiben abgeschickt am 19. August 1929, von Luzern, Schweiz, nach Rohrbach-lès-Bitche, Frankreich. Angekommen am 20. August 1929.
Brief — 30. August 1929
Abgeschickt am 30. August 1929, von Luzern, Schweiz, nach Holden, Massachusetts, Vereinigte Staaten.
Brief — 16. September 1929
Einschreiben abgeschickt am 16. September 1929, von Luzern, Schweiz, nach Luxemburg, Luxemburg. Angekommen am 17. September 1929.
Brief — 7. Oktober 1929
Abgeschickt am 7. Oktober 1929, von Pécs, Ungarn, nach Luzern, Schweiz.
Postkarte — 31. Oktober 1929
Luftschiff Graf Zeppelin Dübendorffahrt — 2. November 1929
Befördert mit dem Luftschiff L.Z. 127 Graf Zeppelin auf Flug Nr. 44 zu seiner ersten Landung in der Schweiz.
Der Flug startete am 2. November um 10 Uhr in Friedrichshafen und endete nach einer Flugzeit von 5 Stunden und 2 Minuten in Dübendorf bei Zürich.
Unterwegs wurde Post abgeworfen in St. Gallen, Winterthur und Zürich.
Um Gewicht zu sparen, wurden die Sekula-Postkarten auf dickem Papier gedruckt statt auf Karton.
Auflieferung Friedrichshafen, Abwurf Zürich.
Auflieferung im Zeppelin, Abwurf St. Gallen.
Auflieferung im Zeppelin, Abwurf Zürich.
Postkarte — 22. November 1929
Brief — 3. Dezember 1929
Einschreiben abgeschickt am 3. Dezember 1929, von Luzern, Schweiz, nach Effretikon. Angekommen am 3. Dezember 1929.
Brief — 7. Dezember 1929
Einschreiben abgeschickt am 7. Dezember 1929, von Luzern, Schweiz, nach Paris, Frankreich.
Brief — 31. Dezember 1929
Abgeschickt am 31. Dezember 1929, von Luzern, Schweiz, nach Alfred, New York, Vereinigte Staaten. Angekommen am 31. Dezember 1929.
Scans zur Verfügung gestellt von Albert Little.
Brief — 15. Januar 1930
Einschreiben abgeschickt am 15. Januar 1930, von Luzern, Schweiz, nach Wien, Österreich.
Brief — 25. Februar 1930
Abgeschickt am 25. Februar 1930, von Luzern, Schweiz, nach Gabolshausen (heute Teil von Bad Königshofen, Bayern), Deutschland.
Brief — 3. März 1930
Einschreiben abgeschickt am 3. März 1930, von Luzern, Schweiz, nach Frankfurt am Main, Deutschland. Angekommen am 3. März 1930.
Brief — 10. April 1930
Einschreiben abgeschickt am 10. April 1930, von Shanghai, China, nach Luzern, Schweiz.
Scan zur Verfügung gestellt von Max Brack.
Brief — 17. April 1930
Abgeschickt am 17. April 1930, von Luzern, Schweiz, nach Baltimore, Maryland, Vereinigte Staaten. Angekommen am 17. April 1930.
Brief — 8. Mai 1930
Einschreiben abgeschickt am 8. Mai 1930, von Luzern, Schweiz, nach Effretikon. Angekommen am 9. Mai 1930.
Postkarte — 28. Mai 1930
Abgeschickt am 28. Mai 1930, von Luzern, Schweiz, nach Osijek, Jugoslawien (heute Kroatien).
Rückumschlag — 29. Mai 1930
Abgeschickt am 23. Mai 1930, von Cincinnati, Ohio, Vereinigte Staaten, nach Luzern, Schweiz. Angekommen am 5. Juni 1930.
Brief — Juni 1930
Abgeschickt im Juni 1930 von Triebendorf (=Třebařov), Tschechoslowakei (heute Tschechien), nach Luzern, Schweiz. Angekommen am 17. Juni 1930.
Brief — 16. August 1930
Einschreiben abgeschickt am 16. August 1930, von Luzern, Schweiz, nach Fabbenstedt (heute Teil von Espelkamp, Nordrhein-Westfalen), Deutschland. Angekommen am 18. August 1930.
Brief — 2. September 1930
Abgeschickt am 2. September 1930, von Luzern, Schweiz, nach Bern. Angekommen am 2. September 1930.
Postkarte — 14. September 1930
Gesendet am 14. November von Genf nach Luzern. Vom Luftschiff Graf Zeppelin (LZ 127) auf dem Rückweg von seiner ersten Reise nach Genf von Genf nach Zürich geflogen.
Postkarte — 4. Oktober 1930
Abgeschickt am 4. Oktober 1930, von Luzern, Schweiz, nach Lübeck, Deutschland.
Vignetten — 9. Oktober 1930 – 20. Oktober 1930
1930 hatte Eugen Sekula eine ganz besondere Idee, um seine eigenen Kreationen in den Philateliemarkt einzubringen: Anstatt die Worte Porto bezahlt, Port payé oder Porto pagato auf barfrankierte Sendungen zu drucken oder zu schreiben, ließ er zu diesem Zweck briefmarkenähnliche Klebezettel herstellen. Am 24. September erteilte das Postamt Nr. 6 von Luzern die Erlaubnis, diese Vignetten zu verwenden. Nachdem er einige hundert Umschläge vorbereitet hatte, begann er am 10. Oktober mit dem Versand. Sein Marketing-Trick dauerte nur 10 Tage. Nachdem die Kreispostdirektion von Luzern darauf aufmerksam geworden war, wurde die weitere Verwendung dieser Etiketten am 20. Oktober untersagt, da sie gegen schweizerische Postvorschriften verstießen.
Anstatt sich geschlagen zu geben, sah der Geschäftsmann Sekula sofort eine Chance. Er wies in Anzeigen in verschiedenen philatelistischen Zeitschriften auf die Seltenheit seiner Vignetten hin und begann, seine Restbestände zu hohen Preisen zu verkaufen! Komplette Sätze aller vier Briefmarken wurden in speziellen Pergaminheften in deutscher, englischer und französischer Sprache angeboten. Die unten gezeigten Hefte enthalten den selteneren Satz mit tête-bêche-gedruckten Paaren.
Sechs Briefumschläge und drei Postkarten frankiert mit Eugen Sekulas Vignetten, die zwischen dem 10. und 18. Oktober 1930 abgestempelt wurden. Aufgrund der kurzen Zeitspanne, während der diese Vignetten von der Schweizer Post in Luzern akzeptiert wurden, sind echt gelaufene Belege mit diesen Vignetten rar.
Brief — 19. Dezember 1930
Einschreiben abgeschickt am 19. Dezember 1930, von Luzern, Schweiz, nach Mährisch Schönberg (=Šumperk), Tschechoslowakei (heute Tschechien). Angekommen am 21. Dezember 1930.
Scans zur Verfügung gestellt von David Rossall.
Postkarte — 26. Dezember 1930
Abgeschickt am 26. Dezember 1930, von Luzern, Schweiz, nach Trebisch (=Trebitsch bzw. Třebíč), Tschechoslowakei (heute Tschechien).
Scans zur Verfügung gestellt von Max Brack.
Brief — 30. Dezember 1930
Einschreiben abgeschickt am 30. Dezember 1930, von Luzern, Schweiz, nach Lok, Tschechoslowakei (heute Slowakei). Angekommen am 5. Januar 1931.